Diskussionsforum der deutschen Wirtschaft vor den UN-Klimaverhandlungen

29.09.2017

Vom 6. bis 17. November 2017 findet die 23. UN Klimakonferenz (COP23) unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln in Bonn statt. Ansprechpartner der UNFCCC für die globale Wirtschaft ist die Internationale Handelskammer (ICC). In diesem Kontext wurde von der ICC Germany gemeinsam mit thyssenkrupp und Robert Bosch am 27. September in Essen ein Diskussionsforum unter dem Titel „40 Tage vor der COP23“ veranstaltet.

Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft trafen sich, um zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen der UN-Klimaverhandlung unter der Fragestellung "Die deutsche Wirtschaft: Verhandlungsgegenstand oder Akteur bei UN-Klimaverhandlungen?" zu diskutieren.


Podiumsdiskussion: Bedeutung und Umsetzung von Klimaschutz in der Politik – ein Blick hinter die Kulissen und über den Gartenzaun

  • Pascal Gauthier, Botschaftsrat für Verkehr Energie Umwelt, Französische Botschaft 
  • Dr. Achim Dahlen, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW
  • Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen - "Grüne Hauptstadt Europas 2017"
  • Dr. Donatus Kaufmann, Vorstandsmitglied, thyssenkrupp AG


Beiträge zu Klimaschutzstrategien der Unternehmen, Klima-Reporting und Instrumente der Klimafinanzierung von u.a. der thyssenkrupp AG, Robert Bosch GmbH, Bundeswirtschaftsministerium, Bundesumweltministerium, Deutsche Telekom AG, KfW IPEX-Bank GmbH, VCI e.V., The CO-Firm GmbH

Ziel der UN-Klimakonferenz in Bonn ist es, Ansätze zur Umsetzung des Paris-Abkommens von 2015 zu erarbeiten, die bis 2018 in das sog. "Rule Book" einfließen sollen, dass dann bei der COP24 in Polen verabschiedet werden soll. Außerdem soll der "Facilitative Dialogue" gestaltet werden, in dem erstmalig die jeweiligen national zugesagten Klimaschutzbeiträge besprochen werden. Beide Themen sind von direkter Relevanz für die Wirtschaft, für den nationalen Standort und die globalen Wettbewerbsbedingungen.

Die Wirtschaft unterstützt das Paris-Abkommen von 2015 und damit das Langfristziel, die globale Temperaturerhöhung auf >2°C zu begrenzen. Zentral ist dabei für den Standort Deutschland insbesondere die Planungssicherheit für Unternehmen. Die Wirtschaft trägt mit ihren Technologien, Lösungen und Innovationen im Rahmen von Minderungszielen, Energieeffizienz und sinnvoller CO2-Nutzung sowie Anpassungsmaßnahmen ihren Teil dazu bei, z.B. im Bereich Industrie, Transport, IT und Smart Cities.

Komplettes Programm der Veranstaltung >>

Ansprechpartner

Jacqueline Albers

Fon: +49 (0) 30 - 200 7363 40

Jacqueline.Albers@iccgermany.de

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