ICC

Internationaler Schiedsgerichtshof der ICC

Der 1923 in Paris gegründete Internationale Schiedsgerichtshof der ICC mit rund 50 Mitarbeitern ist die älteste und renommierteste Institution zur privatwirtschaftlichen Streitschlichtung. Er hat die Schiedsgerichtsbarkeit - so wie wir sie heute kennen - überhaupt erst entwickelt.

Der Generalsekretär des Gerichtshofes ist für die aktuelle Tagesarbeit zuständig. Dem Sekretariat vorgesetzt ist der Präsident sowie die Mitglieder des Gerichtshofes aus rund 90 Ländern aus allen Erdteilen. Diese entscheiden über die jeweilige Besetzung der Schiedsgerichte, Wahl des Ortes und überprüfen bzw. bestätigen die Schiedssprüche.

In den letzten Jahren ist es dem Schiedsgerichtshof gelungen, die Verbreitung der Schiedsgerichtsbarkeit besonders im Nahen Osten, Afrika und in Lateinamerika voranzutreiben. 2008 wurde zudem eine Niederlassung des Sekretariats in Hongkong gegründet, um der wachsenden Bedeutung der Asien-Pazifik-Region für die Wirtschaft Rechnung zu tragen.

Zudem verfügt die Internationale Handelskammer (ICC) über eine Kommission zum Thema Schiedsgerichtsbarkeit. Sie überarbeitet die Schiedsgerichtsordnung in Abständen und behandelt wichtige aktuelle Themen, wie beispielsweise die Einbeziehung von elektronischen Dokumenten in ein Verfahren.

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