Internationaler Schiedsgerichtshof

Der 1923 in Paris gegründete Internationale Schiedsgerichtshof (International Court of Arbitration) der ICC ist die älteste und renommierteste Institution zur privatwirtschaftlichen Streitschlichtung. Er hat die Schiedsgerichtsbarkeit - so wie wir sie heute kennen - überhaupt erst entwickelt. Laut einer aktuellen Umfrage der Queen Mary Universität London ist die ICC bei Nutzern die mit Abstand beliebteste Schiedsgerichtsinstitution.

Arbeitsweise des Courts

Der Präsident und die Mitglieder des Gerichtshofes aus rund 90 Ländern überprüfen bzw. bestätigen die Schiedssprüche und entscheiden bei Bedarf über die Besetzung des jeweiligen Schiedsgerichts und die Wahl des Schiedsortes. Generalsekretär und Sekretariat des Gerichtshofes begleiten die Schiedsverfahren und bereiten die Beschlüsse des Schiedsgerichtshofes vor.  


In den letzten Jahren ist es dem Schiedsgerichtshof gelungen, die Verbreitung der Schiedsgerichtsbarkeit besonders in den Amerikas und in Asien voranzutreiben. Es wurden Niederlassungen des Courts in Hongkong, Schanghai und New York gegründet, um der wachsenden Bedeutung dieser Märkte Rechnung zu tragen. In Paris bietet der Court ein eigenes Hearing Center zur Durchführung von Schiedsverfahren an.


Die ICC-Kommission zur Schiedsgerichtsbarkeit überarbeitet die Schiedsgerichtsordnung in regelmäßigen Abständen und erörtert wichtige aktuelle Themen wie z.B.  Kostenentscheidungen oder Beweisregeln. 

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