Der globale Umweltpakt - ICC Generalsekretär Denton wendet sich an UN-Mitgliedsstaaten

15.05.2019

Im Juni 2017 initiierte Frankreich den Abschluss eines sog. „Pact for the Environment“, in dem das fragmentierte internationale Regelwerk im Umweltrecht in einen einzigen „Umweltpakt“ zusammengeführt werden soll. Im Mai 2018 haben die 143 der 193 UN-Mitgliedstaaten der UN-Vollversammlung, die für die Resolution gestimmt haben, eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, die Lücken im globalen Umweltrecht zu identifizieren und zu prüfen, ob ein neues Regelwerk erforderlich ist. Fünf Länder stimmten gegen die Resolution: Russland, Syrien, die Türkei, die Philippinen und die USA.

Die ICC hat die Perspektive der globalen Wirtschaft in die ad-hoc Arbeitsgruppe zum Umweltpakt eingebracht, die nächste und letzte Sitzung wird vom 20. bis 22. Mai in Nairobi stattfinden. Dort sollen technische und wissenschaftlich-basierte Empfehlungen für die Ausgestaltung des internationalen Umweltrechts erarbeitet werden.

ICC-Generalsekretär John Denton wendet sich nun mit einem Aufruf an die UN-Mitgliedsstaaten und fordert „mutige und zukunftsweisende Entscheidungen“  der Regierungen für eine bessere globale  Umweltpolitik. Hier finden Sie den Brief >>Link<<

Ansprechpartner

Jacqueline Albers

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jacqueline.albers@iccgermany.de