G20: Rahmenbedingungen für Einsatz digitaler Technologien stärken

04.08.2020

Im Vorfeld des heutigen Treffens der G20-Minister für digitale Wirtschaft fordert die Internationale Handelskammer (ICC) die Staats- und Regierungschefs der G20 auf, Maßnahmen für den Einsatz digitaler Technologien zu ergreifen, um die Folgen der COVID-19 Pandemie zu bewältigen.

"Während die internationale Staatengemeinschaft weiterhin auf die Pandemie reagiert, wird es unerlässlich sein, die richtigen politischen Rahmenbedingungen für digitale Technologien zu schaffen, um sowohl die Krise zu bewältigen als auch eine widerstandsfähigere Weltwirtschaft aufbauen zu können“, sagt John Denton, ICC Generalsekretär.

In einem im Vorfeld des G20-Treffens der Minister für digitale Wirtschaft veröffentlichtem Schreiben schlägt die ICC daher vor, die folgenden fünf politischen Maßnahmen zu ergreifen:

  • Entwickelung von langfristigen Strategien zur Überbrückung der digitalen Kluft
  • Entwicklung eines robusten globalen Rahmens für Cyber-Sicherheit
  • Förderung eines vertrauenswürdigen freien Datenflusses
  • Ermöglichung einer verantwortungsvollen, menschenzentrierten und vertrauenswürdigen künstliche Intelligenz
  • Beibehaltung der Dynamik der plurilateralen WTO-Verhandlungen zum digitalen Handel

Darüber hinaus fordert die ICC die G20-Staaten auf, in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die digitalen Lücken und politischen Herausforderungen anzugehen, die die Corona-Pandemie offenbart hat.

"Nur dann werden wir in der Lage sein, das volle Potenzial der digitalen Technologien auszuschöpfen, während wir uns um den Wiederaufbau der globalen Wirtschaft bemühen", heißt es in dem Schreiben.

Ansprechpartnerin

Dr. Katrin Rupprecht

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fon: +49 (0) 30 - 200 7363 20

katrin.rupprecht@iccgermany.de

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