ICC veröffentlicht neue Empfehlungen im Umgang mit Interessenkonflikten

24.08.2018

Unternehmen und ihre Mitarbeiter sehen sich im Geschäftsalltag immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen Interessenkonflikte entstehen. Im Privatsektor wurden Interessenkonflikte als eine der wesentlichen Ursachen für Mängel in der „Corporate Governance“ identifiziert. Daher hat die ICC Empfehlungen für den Umgang mit Interessenskonflikten veröffentlicht.

Interessenkonflikte sind nicht per se illegal. Sie können jedoch zu korrupten Praktiken führen, z.B. wenn eine Person durch Ausübung ihrer Entscheidungsbefugnis einen unangemessenen Vorteil für sich selbst, einen Verwandten oder das Unternehmen, mit dem die Person verbunden ist, gewährt. 

Aus Sicht der Wirtschaft hat es daher höchste Priorität, dass diese Konflikte auf ethische und verantwortungsvolle Weise gelöst werden. Dafür ist es notwendig, dass Interessenkonflikte erst einmal überhaupt erkannt und benannt werden. Der zweite Schritt ist dann das angemessene Management. Ein angemessener Umgang mit Interessenskonflikten fördert eine ethische Geschäftskultur und kann damit auch korrupte Praktiken und damit potenziell schwerwiegende rechtliche, finanzielle Folgen sowie einen Vetrauens- und Reputationsverlust verhindern. 

Die neuen ICC Conflicts of Interest Guidelines enthalten Empfehlungen für Unternehmen zum Monitoring und zum Umgang von Interessenkonflikten, mit denen Unternehmen, d.h. ihre Führungskräfte, Mitarbeiter und Repräsentanten, konfrontiert sind. Die Leitlinien enthalten auch vier praktische Szenarien zur Veranschaulichung des Problems sowie allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit Interessenkonflikten. Ungelöste direkte oder indirekte Interessenkonflikte sind in einem Unternehmen nicht akzeptabel.

Ansprechpartnerin

Dr. Katrin Rupprecht

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fon: +49 (0) 30 - 200 7363 20

katrin.rupprecht@iccgermany.de

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