Verbesserungen humanitärer Hilfstransporte

07.02.2019

Im Krisen- und Katastrophenfall kommt es immer wieder vor, dass Hilfsgüter falsch geliefert werden. In manchen Fällen werden sie erst gar nicht in das betroffene Land gelassen. Vor diesem Hintergrund hat die Internationale Handelskammer (ICC) die Bereitschaft der Wirtschaft bekundet, sich für Verbesserungen zu engagieren. Die ICC hat Empfehlungen vorgelegt, wie dies zukünftig besser koordiniert werden kann.

Das Positionspapier wurde während der "Humanitarian Network and Partnership"-Woche (HNPW) veröffentlicht, die vom UN-Büro für die Koordination von humanitären Angelegenheiten (UN OCHA) und dem Institut für Entwicklung und Kooperation der Schweiz (SDC) ausgerichtet wurde. Die Wirtschaft unterstrich ihre Bereitschaft, sich in den Prozess einzubringen und ihre Expertise aus der Steuerung internationaler Warenströme im humanitären Bereich einzubringen.  Sie empfiehlt u.a. :

  • die Erarbeitung von Krisenplänen gemeinsam mit dem Zoll, Grenzbehörden, Spendenorganisationen und dem privaten Sektor
     
  • die Errichtung eines international akzeptierten und anerkannten Kennzeichnungs- und Identifikationssystems für eine schnelle Erkennung von Hilfstransporten 

  • die Annahme des UN OCHA Model Act for the Facilitation and Regulation of International Disaster Relief and Initial Recovery Assistance (insbesondere Chapter VI Part 29-36) 

  • die zügige Umsetzung des WTO-Abkommens über Handelserleichterungen


Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartnerin

Dr. Katrin Rupprecht

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fon: +49 (0) 30 - 200 7363 20

katrin.rupprecht@iccgermany.de

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