Wirtschaft unterstützt Appell des UN-Flüchtlingshilfswerks

20.04.2020

COVID-19 unterscheidet nicht: auch strukturschwache Gemeinschaften wie Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Migranten sind zurzeit einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Die ICC unterstützt daher einen Appell des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), welches sich für eine Einbeziehung von Flüchtlingen und Vertriebenen in nationale Reaktionspläne einsetzt.

Obwohl die Zahl der gemeldeten und bestätigten Fälle von COVID-19-Infektionen unter Flüchtlingen nach wie vor gering ist, ist dringende Unterstützung erforderlich, um sie und ihre Gemeinschaften zu schützen und zu unterstützen. Eine weitere Ausbreitung von COVID-19 in den am stärksten gefährdeten Gemeinschaften der Welt muss verhindert werden. Für sektorübergreifende Präventionsmaßnahmen benötigt das UNHCR insbesondere zusätzliche finanzielle Mittel, die im Appell mit 255 Millionen US-Dollar beziffert werden.  

Der private Sektor beweist tagtäglich Großzügigkeit und Solidarität im Kampf gegen das Virus beispielsweise durch die kostenlose Bereitstellung von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln oder der Produktionsumstellung auf medizinische Güter. Die Hilfe für Flüchtlinge und Vertriebene ist ein weiterer Bereich, in dem die Unternehmen zur Milderung der Auswirkungen beitragen können. 

Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen, die bereit sind, die Bemühungen des UNHCR zu unterstützen, können:

- direkt über die zu diesem Zweck eingerichtete Seite des UNHCR spenden oder

- sich mit Caroline Legros von UNHCR bzgl. Sachleistungen in Verbindung setzen.

Ansprechpartnerin

Dr. Katrin Rupprecht

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fon: +49 (0) 30 - 200 7363 20

katrin.rupprecht@iccgermany.de

@ICC_Germany

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