COP25 – Wirtschaft fordert Fortschritte bei Marktmechanismen und Emissionshandel

09.12.2019

Die Verhandlungen zur 25. Conference of the Parties – kurz COP – der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in Madrid gehen in die zweite Woche. Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft kommen zusammen und diskutieren über Maßnahmen, um dem Klimawandel zu begegnen. Wie jedes Jahr ist ICC Germany mit Mitgliedern vor Ort und vermittelt die Perspektive der deutschen Wirtschaft im Rahmen einer Reihe von Side Events.

Im Zentrum der Diskussionen anlässlich der COP25 steht die Umsetzung des Pariser Abkommens. Darauf hatten sich im Jahr 2015 rund 195 Staaten geeinigt. Es umfasst einen globalen Aktionsplan, der die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzen soll.

Auf der COP24 im letzten Jahr in Kattowitz wurden zwei große Fortschritte erzielt: es wurde ein Regelbuch zu den Klimazielen aller Vertragsstaaten verabschiedet, verbunden mit einem politischen Signal, dass die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen nicht ausreichen, sondern mehr getan werden muss. Aus Sicht der ICC müssen auf der COP25 Entscheidungen zu Themen wie Emissionshandel und Marktmechanismen getroffen werden. Nur ein globaler Regulierungsrahmen sendet ein verlässliches CO2-Preissignal, fördert die Nutzung sauberer Technologien und sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Schwerpunkte der Veranstaltungen von ICC Germany und seinen Partnerorganisationen sind „Klimaschutzmaßnahmen entlang der Wertschöpfungsketten“ sowie der Beitrag der Unternehmen zu einem kohlstoffneutralen Europa. Weitere Informationen zu unseren Aktivitäten auf der COP25 und Details zu unseren Veranstaltungen finden Sie auf twitter und LinkedIn

Ansprechpartner

Dr. Katrin Rupprecht

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fon: +49 (0) 30 - 200 7363 20

katrin.rupprecht@iccgermany.de