Deutschland – ein Geldwäscheparadies?

Was müssen, was sollen, was können Unternehmen zur Geldwäschebekämpfung tun?

100 Milliarden Euro aus Straftaten sollen in Deutschland jedes Jahr gewaschen werden. Das ist keine Schlagzeile aus der Boulevardpresse, sondern so im Monatsbericht April 2016 des Bundesministeriums für Finanzen zu lesen. Schätzungen des Internationalen Währungsfonds gehen davon aus, dass 2 % bis 5 % des Welt-Bruttoinlandprodukts an Geldern aus strafbarer Herkunft gewaschen werden und dass die Geldwäsche in den letzten Jahren kräftig angestiegen ist.


Geldwäsche effizient zu bekämpfen und die "Aufsichtskapazitäten zur Stärkung der Geldwäscheaufsicht im Nichtfinanzbereich" deutlich zu verbessern, ist erklärtes politisches Ziel der Koalition von CDU, CSU und SPD für die 19. Legislaturperiode. Bereits Ende Juni 2017 wurde die behördliche Zuständigkeit der deutschen Financial Intelligence Unit (FIU) vom Bundeskriminalamt verlagert zur Generalzolldirektion. Laut dem damaligen Bundesfinanzminister Schäuble war dies der "Beginn einer neuen Ära“, um die Geldwäsche "noch besser und schlagfertiger" zu bekämpfen.


Seit dem 23. Juni 2017 ist das Gesetz zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie in Kraft, das für die verpflichteten Unternehmen weitere Sanktionsrisiken mit sich bringt.


Wie funktioniert eigentlich Geldwäsche in der Praxis? Wie kann man die Ökonomie der Geldwäsche beschreiben? Wie werden Banken und Industrieunternehmen für Geldwäsche missbraucht? Wie ist das internationale und nationale staatliche Geldwäschebekämpfungssystem organisiert? Und funktioniert es in der Praxis? Welche Auswirkungen hat die Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie für die verpflichteten Unternehmen? Wie muss ein Risikomanagement aussehen? Welche Risiken haben Unternehmen bei Verstößen? Wie geht man mit den Strafverfolgungsbehörden um, wenn es mal ernst wird?


Antworten auf diese Fragen soll diese Konferenz von ICC Germany geben, die von  Herbert Smith Freehills Germany LLP unterstützt wird und bei der eine Reihe von erfahrenen Experten auftreten werden.
Das Seminar richtet sich an alle Personen in Unternehmen und Banken, die mit der Bekämpfung der Geldwäsche befasst sind und die sich für Kriminologie, Ökonomie, Strafverfolgung und Prävention von Geldwäsche interessieren (müssen).

 

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Ansprechpartner

Manuela Schulze

Leitung Marketing & Vertrieb

Fon: +49 (0) 30 - 200 7363 60

bestellung@iccgermany.de

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Eckdaten

Anfang: 14.06.2018 · 09:30 Uhr Ende: 14.06.2018 · 16:30 Uhr

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Frankfurt Marriott Hotel
Hamburger Allee 2
60486 Frankfurt am Main

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Early-Bird-Teilnahmegebühr

Frühbucherrabatt noch 4 Tage erhältlich.
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