Roundtable: Quality Human Rights Due Diligence – Good Practice and How to Encourage it through a Smart Mix of Policy Measures

Eine wachsende Zahl von Staaten, insbesondere in Europa, ziehen Maßnahmen in Betracht, um die Achtung der Menschenrechte durch Unternehmen zu fördern. Derzeit untersuchen die EU selbst, die deutsche Regierung und andere Länder, ob über freiwillige und/oder bindende Regeln („smart mix“) die Respektierung von Menschenrechten in der Wirtschaft sichergestellt werden kann. Viele Maßnahmen gehen deutlich über reine Berichterstattungspflichten hinaus und werden nicht nur von Vertretern der Zivilgesellschaft sondern teilweise auch von Unternehmen und Investoren unterstützt bzw. bereits umgesetzt.

ICC Germany lädt Sie herzlich ein zu einem virtuellen Round-Table-Gespräch zum Thema

„Quality Human Rights Due Diligence – Good Practice and How to Encourage it through a Smart Mix of Policy Measures”

In dem Gespräch in englischer Sprache können sich Mitglieder von ICC Germany im kleinen Kreis über die aktuellen Maßnahmen europäischer Regierungen zur Achtung der Menschenrechte durch Unternehmen und die praktische Umsetzung des sog. “Smart Mix”, d. h. “eine intelligente Mischung nationaler und internationaler, bindender und freiwilliger Maßnahmen” (UN Guiding Principle No.3) austauschen.

Die zentralen Fragen, die während des Gesprächs aufgegriffen werden sollen, sind:

• Wie sieht eine qualitative Prüfung der Einhaltung von Menschenrechten in der Praxis aus? Welche Rolle spielt die Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Interessengruppen? Wie bewerten Unternehmen ihre Risiken in der Lieferkette? Wie werden Vertragspartner und Lieferanten innerhalb der Lieferketten in die Prüfung von Menschenrechten eingebunden?

• Welche Ansätze entwickeln sich in Europa, die Unternehmen dazu gesetzlich verpflichten, die Einhaltung von Menschenrechte sicherzustellen?

• Stehen die gesetzlichen Initiativen in Einklang mit den UN-Leitsätzen für Unternehmen und Menschenrechte und den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen?

• Wie kann die "Lücke" zwischen der Verantwortung der Unternehmen für die Achtung der Menschenrechte und einer möglichen unternehmerischen Haftung bei Verstößen geschlossen werden?

• Wie könnte ein überzeugender "Smart Mix" von politischen Maßnahmen in der Praxis aussehen?

In dem Roundtable erhalten Sie zunächst einen Überblick über den aktuellen Stand der zurzeit geplanten Gesetzesinitiativen und Maßnahmen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, sich mit der ICC und den anderen Teilnehmern über die o.g. und andere Fragen auszutauschen. Ziel des Gesprächs ist es, ein gemeinsames Verständnis zum Umgang mit Menschenrechten in der Wirtschaft zu entwickeln und Maßnahmen zu identifizieren, mit welchen die ICC die Unternehmen auf internationaler Ebene bei der Umsetzung unterstützen kann. 

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Ansprechpartner

Regina Karakina

Fon: +49 (0) 30 - 200 7363 40

Regina.Karakina@iccgermany.de

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Eckdaten

Anfang: 07.12.2020 · 15:00 Uhr Ende: 07.12.2020 · 17:00 Uhr

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ICC-Mitglieder: Kostenfrei
Regulär: Kostenfrei

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