Die Ausgabe 2026 berücksichtigt unterschiedliche rechtliche, kulturelle und regulatorische Rahmenbedingungen und unterstützt die praktische Umsetzung der ICC-Grundsätze in verschiedenen Märkten.
Die aktualisierten Leitlinien wurden an die neuesten ICC-Standards angepasst und enthalten unter anderem:
- Präzisere Definitionen: Da es keine weltweit einheitlichen Definitionen von „Alkohol“ und „alkoholfreien“ Produkten gibt, wird auf die jeweils geltenden nationalen Gesetze und Selbstregulierungskodizes verwiesen.
- Stärkerer Schutz von Kindern und Jugendlichen: Werbemaßnahmen sollten sich ausschließlich an Personen richten, die das gesetzliche Mindestalter erreicht haben, und keine unangemessene Anziehungskraft auf Minderjährige ausüben.
- Aktualisierte Regelungen für alkoholfreie Markenerweiterungen: Bei der Marketingkommunikation sollen sowohl die Art des Produkts als auch die Zielgruppe berücksichtigt werden. Gleichzeitig sollen geeignete Schutzvorkehrungen eine unbeabsichtigte Ansprache Minderjähriger verhindern.
- Klarere Vorgaben zu Transparenz und Wahrhaftigkeit: Die Bestimmungen zu Ehrlichkeit, Wahrheitsgemäßheit, Kennzeichnung und Transparenz wurden präzisiert, um eine einheitliche Anwendung in unterschiedlichen Märkten zu unterstützen.
- Erweiterte Vorgaben für Influencer-Marketing: Die Regelungen wurden an die zunehmende Bedeutung von Influencern und die sich wandelnden Marketingpraktiken angepasst.
Mit der Aktualisierung bekräftigt die internationale Wirtschaft ihr Engagement für verantwortungsvolle Alkoholwerbung, hohe ethische Standards und eine wirksame Selbstregulierung. Das Framework soll dazu beitragen, verantwortungsvolle Marketingpraktiken weltweit zu stärken und gleichzeitig unterschiedlichen nationalen und regionalen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen.