Seit seiner Einführung im Jahr 2008 hat sich das ICC Trade Register als maßgebliche Daten- und Analysequelle für die Handelsfinanzierung etabliert. Banken, Aufsichtsbehörden und weitere Marktteilnehmer nutzen seine Daten, um Risiken zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Künftig wird die bewährte Datenbasis zur Handelsfinanzierung um weiterführende Analysen des internationalen Handels und seines wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds ergänzt.

„Seit mehr als einem Jahrzehnt liefert das ICC Trade Register verlässliche Daten und Analysen zu Risiken und zur Leistungsfähigkeit der Handelsfinanzierung. Heute benötigen Institutionen mehr als Daten – sie benötigen Erkenntnisse. Der neue ICC Global Trade Intelligence Report verbindet führende Branchenanalysen mit vertieften Einblicken in die Trends, Risiken und Entwicklungen, die den Welthandel prägen“, erklärt Tomasch Kubiak, Policy Manager der ICC Global Banking Commission.

Die Ausgabe 2026 des ICC Global Trade Intelligence Report wird weiterhin umfassende Risikokennzahlen zur Handelsfinanzierung enthalten, darunter aktualisierte Ausfall- und Rückgewinnungsquoten. Ergänzt werden diese durch vertiefte Analysen geopolitischer, wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen, die den internationalen Handel beeinflussen. Darüber hinaus untersucht der Bericht Veränderungen wichtiger Handelsströme, regionale Marktdynamiken und die Widerstandsfähigkeit des internationalen Handels. Durch die Verbindung von Leistungs- und Risikodaten mit einer vertieften Einordnung soll er Entscheidungsträgern nicht nur aufzeigen, was auf den internationalen Märkten geschieht, sondern auch die Ursachen und Zusammenhänge erläutern. Neben einem globalen Überblick wird es weiterhin regionale und produktspezifische Berichte geben.

Mit BBVA und Intesa Sanpaolo beteiligen sich zwei weitere internationale Banken an dem Bericht. Damit steigt die Zahl der mitwirkenden Institute auf insgesamt 22. Die erweiterte Datenbasis verbessert die Abdeckung verschiedener Märkte, Regionen und Produkte und stärkt die Aussagekraft der Analysen.

„Der neue Name verdeutlicht die Weiterentwicklung des bisherigen Trade Registers zu einer umfassenderen Analyse des internationalen Handels. Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit sind belastbare Daten und fundierte Einordnungen für Unternehmen und politische Entscheidungsträger unverzichtbar“, erklärt Oliver Wieck, Generalsekretär von ICC Germany.

Die erste Ausgabe des ICC Global Trade Intelligence Report unter dem neuen Namen wird im September 2026 veröffentlicht.

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