Den Auftakt bildete die offizielle HSC-Session „Re-doing Growth: Economic Development in a Resource-Limited World“. Gemeinsam mit Bundesumweltminister Carsten Schneider, UNECE-Exekutivsekretärin Tatiana Molcean, HELM AG-CEO Stephan Schnabel und Mavis Owusu-Gyamfi, Präsidentin und CEO des African Center for Economic Transformation, diskutierte ICC-Generalsekretär John Denton, wie wirtschaftliches Wachstum unter den Bedingungen begrenzter Ressourcen neu gedacht werden kann. Dabei wurde deutlich: Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg sind keine Gegensätze – entscheidend sind verlässliche Rahmenbedingungen und ein stärkerer Fokus auf die Chancen nachhaltiger Transformation.
John Denton betonte: „Wir müssen die Art und Weise ändern, wie wir über Nachhaltigkeit und Klimaschutz sprechen. Es gibt eine Dissonanz zwischen den Ambitionen sowie den Abkürzungen, die wir verwenden, und der Art und Weise, wie sie in der Gesellschaft, in der wir leben, angewendet werden. Wir brauchen eine Sprache der Chancen, der Inklusion und des gemeinsamen Ziels – nicht eine, die eine Distanz zwischen Anspruch und Umsetzung schafft.“
Mit dem gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg und der DZ BANK veranstalteten HSC Future Economy Day brachte ICC Germany rund 250 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, internationalen Organisationen und Wissenschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen konkrete Praxisbeispiele, wie Unternehmen digitale und nachhaltige Transformation erfolgreich miteinander verbinden und dadurch Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz stärken können.
Oliver Wieck, Generalsekretär von ICC Germany, erklärte: „Die Hamburg Sustainability Conference hat gezeigt, dass nachhaltige Transformation und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit nur gemeinsam gelingen. Unternehmen brauchen offene Märkte, verlässliche internationale Regeln und einen engen Dialog mit Politik und internationalen Organisationen. Genau dafür setzt sich ICC Germany ein.“
Bildnachweis: Hamburg Sustainability Conference