Eine gemeinsame Umfrage der Internationalen Handelskammer (ICC) und der Welthandelsorganisation (WTO) zeigt: KI verändert globale Handelsprozesse deutlich. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen nutzt KI bereits für handelsspezifische Aufgaben und 90 % berichten von konkreten Vorteilen – z.B. schnellere Abläufe, geringere Kosten, neue Märkte und Produktbereiche. Einige Unternehmen konnten ihre Handelskosten um bis zu 50 % senken.
Gleichzeitig verdeutlicht der Bericht, dass die Einführung von KI weltweit sehr unterschiedlich verläuft, wobei viele Unternehmen Bedenken hinsichtlich regulatorischer Fragmentierung, fehlenden Kompetenzen, mangelndem Vertrauen und Sicherheitsrisiken anführen.
Politische Empfehlungen zur Verwirklichung einer inklusiven KI für den globalen Handel:
- Freier und sicherer Datenfluss über Grenzen hinweg
- Ausbau digitaler, interoperabler Systeme
- Einbindung der Wirtschaft in Politik- und Standardsetzungsprozesse
- Abbau von Zöllen und regulatorischen Hürden für KI-Technologien und -Dienstleistungen
Diese Maßnahmen sollen helfen, digitale Gräben zu schließen und KI-Potenziale im globalen Handel breiter zu nutzen. Die Empfehlungen fußen auf dem ICC-Strategiepapier Achieving inclusive AI.
Mehr Informationen und die Möglichkeit zum Download der vollständigen Umfrage finden Sie hier.
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Ansprechpartner
Dr. Birte Grages
Tel. +49 (0) 30 - 200 7363 20
Birte.Grages[at]iccgermany.de