Nachdem im Dezember 2024 kein rechtsverbindlicher Vertrag zustande kam, appellierte die ICC zum Auftakt der zweiten Verhandlungsrunde des fünften Treffens des Intergovernmental Negotiating Committee (INC-5.2) im Namen der globalen Wirtschaft an die Delegierten, jetzt die Grundlage für ein klares, ambitioniertes und praktikables Abkommen zu schaffen.

Die Verhandlungen gelten als letzte Chance: „Wir stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Welt schaut zu. Jetzt braucht es Klarheit und einen Rahmen, der Unternehmen und alle Akteure befähigt, entschlossen gegen Plastikverschmutzung vorzugehen“, erklärte Raelene Martin, Leiterin für Nachhaltigkeit bei der ICC.

Die ICC sieht vier zentrale Prioritäten für das Abkommen:

  • Kreislaufwirtschaft als Kernprinzip
  • Fokus auf Hochrisiko-Plastikprodukte
  • Förderung von Innovation
  • Umsetzungsmechanismen für die Realwirtschaft

„Unternehmen weltweit – vom Großkonzern bis zum Kleinbetrieb – ergreifen bereits Maßnahmen, um Plastikverschmutzung zu bekämpfen. Ein starkes internationales Abkommen sei jedoch entscheidend, um Investitionen in nachhaltige Lösungen zu beschleunigen und zu skalieren“, betonte Martin.

Hier finden Sie das Positionspapier der ICC.

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